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Untersuchungen

Fallen täglich über einen längeren Zeitraum mehr als etwa 100 Haare aus, sollte die Ursache des Haarverlusts abgeklärt werden. Wie viele Haare Ihnen beim Haarewaschen oder Kämmen ausfallen, erfahren Sie durch unseren kostenlosen Haarausfallstest.

In der Regel ist der Hautarzt beziehungsweise Dermatologe der richtige Ansprechpartner bei Haarproblemen. Manchmal werden weitere Untersuchungen beim Internisten und/oder Spezialisten für Hormonstörungen (Endokrinologe) notwendig.

Ihr Arzt fragt nach

Um sich ein Bild zu machen, wodurch Ihr übermäßiger Haarverlust verursacht sein könnte, befragt Ihr Arzt Sie genau zu …

  • Beginn, Dauer, Menge und Ort des Haarverlusts
  • Haarverlust in Ihrer Familie
  • vorausgegangener Krankheit oder Operation
  • Einnahme von Medikamenten
  • Zustand der Kopfhaut
  • psychischen Belastungen
  • Periodenblutungen

Detektivarbeit: Untersuchungen bei Haarverlust

Mit dem bloßen Auge oder unter dem Mikroskop erkennt der Arzt wie Kopfhaut und Kopfhaar beschaffen sind, zum Beispiel ob die Kopfhaut fettig oder trocken ist, das Haar dünn oder brüchig. Auch das Entwicklungsstadium der Haarwurzel kann bestimmt werden.

Haarwaschtest: Wer sicher sein möchte, ob er unter Haarverlust leidet oder nicht, kann einen ganz einfachen Test durchführen.

Abbildung: EpilierenTrichogramm: Mit Hilfe dieser Untersuchung kann der Arzt den Anteil der Haare in der Wachstums- (Anagenphase) und in der Ruhephase (Telogenphase) beurteilen. Zunächst werden mit einer Klemme mindestens 60 Haare auf einmal ausgezogen beziehungsweise epiliert. Anschließend werden die Haare auf einem Objektträger fixiert und unter dem Mikroskop beurteilt.
Beim anlagebedingten Haarverlust ist der Anteil der Haare erh öht, die sich in der Ruhephase befinden.

Blut- und Urinuntersuchungen dienen dazu, Erkrankungen und Mangelzustände aufzudecken, die mit manchen Formen des Haarverlusts oder einer schlechten Haarqualität zusammenhängen können. Beispiele sind die Bestimmung von Hormonen oder Mineralstoffen.

Epilationstest: Hier prüft der Arzt, wie leicht oder schwer sich Haare aus der Kopfhaut ausziehen lassen beziehungsweise ob ein normaler oder ein erhöhter Haarverlust vorliegt. Aus diesem Test ergeben sich Hinweise, ob zum Beispiel Haare in der Ruhephase des Wachstumszyklus ausfallen.

Rasterelektronenmikroskopie: Mit dieser Untersuchung kann der Arzt die Struktur des Haarschafts sehr genau beurteilen. So lassen sich auf dem Haarschaft Auflagerungen oder Unregelmäßigkeiten feststellen.
Falls mit anderen Untersuchungen nicht festzustellen ist, welche Haarerkrankung vorliegt, kann die Kopfhautbiopsie wertvolle Hinweise auf die Ursache der Erkrankung liefern. Dies gilt insbesondere für Haarverlust, der auf Vernarbungen der Kopfhaut zurückzuführen ist.

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